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Auszug aus: IWK, Heft 2/2000, S. 175 - 199 (ohne Anmerkungen) [Heft bestellen]

Die Bauhütten im Konfliktfeld zwischen DAF-Aufbau und NS-Mittelstandspolitik

Von der Schwierigkeit der Deutschen Arbeitsfront, Gewerkschaftsunternehmen erfolgreich zu übernehmen

Von Peter Rütters

[...] Am Beispiel der Bauhütten, die seit 1919 als lokale Bauunternehmen im Umfeld der freien Gewerkschaften entstanden und im Laufe der Weimarer Republik zu einem Betriebsverbund mit dem Verband sozialer Baubetriebe (VsB) als steuerndem Dachverband weiterentwickelt wurden, soll im folgenden der Frage nachgegangen werden, wie die Übernahme von Gewerkschaftsunternehmen durch die DAF erfolgte und auf welche Hemmnisse dieser Vorgang stieß. Denn Widerstände waren zu erwarten, wenn die DAF die Bauhütten als Unternehmen bestehen lassen und nutzen wollte. [...]

Zunächst (I) gilt es, die Übernahme der Bauhütten durch die DAF und die allmählich erlangte Kontrolle über die einzelnen Bauhütten darzustellen. Anschließend (II) soll die Durchsetzung des rechtlichen Verfügungsanspruchs der DAF über die Bauhütten skizziert werden. Danach (III) werden die mittelstandsorientierte Einflußnahme von Teilen der NSDAP gegen die Bauhütten am Beispiel der thüringischen Landesregierung sowie (IV) die Interventionen des (bau)gewerblichen Mittelstandes gegen die Bauhütten aufgezeigt. Schließlich (V) sollen die Folgen dieser Hemmnisse für das Scheitern der "Übernahme" der Bauhütten durch die DAF umrissen werden. [...]


Bisher in der IWK zur Geschichte der Genossenschaften erschienene Beiträge:


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