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Auszug aus: IWK, Heft 2/2001, S. 212 - 227 (ohne Anmerkungen) [Heft bestellen]

Von der Textilarbeiterin zur Stellvertretenden Volkskammerpräsidentin

Grete Groh-Kummerlöw - eine weibliche Karriere in der DDR

Von Sigrid Koch-Baumgarten

Als Grete Groh-Kummerlöw am 16. Februar 1980 mit 71 Jahren verstarb, lag eine steile gewerkschaftlich-politische Karriere in der DDR hinter ihr. Sie brachte die ungelernte Textilarbeiterin nicht nur in Führungspositionen beim FDGB, sondern bis ins Präsidium der Volkskammer. Als hochdekorierte Spitzenfunktionärin schaffte Grete Groh-Kummerlöw als eine der wenigen Ausnahmefrauen den Aufstieg in die vornehmlich männliche politisch-administrative Machtelite der DDR, wenngleich sie von deren hartem Kern weiterhin ausgeschlossen blieb. Wo lagen die Grundlagen für diese ungewöhnliche "weibliche" Karriere? Im folgenden Artikel wird auf der Basis von Selbstzeugnissen (insbesondere Erinnerungen und Lebensläufen) versucht, die Fundamente dieser Frauenkarriere zu rekonstruieren, deren zentralen Wurzeln in die Weimarer Republik zurückreichen. [...]


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IWK-Redaktion E-Mail: info@iwk-online.de 28.11.2001